Freitag, 12. Juni 2009

Fakultätsneugliederung

Ende September '08 hat das Rektorat den Dekanen in einer Sitzung seinen Entwurf für eine Neugliederung der Fakultäten vorgestellt. Demzufolge soll die bisherige Zahl von 14 Fakultäten reduziert werden (ursprünglich auf 6, nun 7 Fakultäten).

Die Uni Tübingen wird ihre Fakultäten nun nach einem 4+3-Modell neu ordnen, in dem neben vier „Großfakultäten“ die drei kleineren Fakultäten evangelische Theologie, katholische Theologie und Jura bestehen werden.
Die "Großfakultäten" sollen in verschiedene Departments untergliedert werden, welche wiederum aus mehreren Instituten bestehen sollen.

Erheblichen Unmut rief die Vorgehensweise des Rektorats hervor. Die Veränderungen, die grundsätzliche Einschnitte in die Struktur der Universität bedeuten, wurden kaum mit den Gruppen (Studierende, Angestellte, Professoren, wissenschaftliche Mitarbeiter) abgestimmt. Deswegen haben neben vielen Dekanen und Professoren auch die Studierenden eine gemeinsame Position entworfen und legten diese dem Rektorat und der Universität zur Diskussion vor.

"Der studentische Entwurf einer für eine Fakultätsneugleiderung stieß zwar im Senat auf Zustimmung, wurde allerdings vom Rektorat schlicht ignoriert."

(Zitat von http://www.fsrvv.de/category/hochschulpolitik/asta/)

1 Kommentar:

  1. Zitat FSVV (19. 6. 09):
    Die von uns geforderten und von einer kleinen Gruppe des AK Fakultätsneugliederung erarbeiteten Richtlinien für die Gründungskoordinatoren sind heute von Rektor Engler – ob der Intelligenz des Vorschlages, hoch gelobt und anstandslos verabschiedet worden. Die Richtlinien (http://www.fsrvv.de/wp-content/uploads/2009/06/Richtlinie-Fakult%C3%A4tsneugliederung.pdf)werden in der nächsten Woche im Senat behandelt.

    In den letzten Wochen erläuterte der Rektor der Universität Tübingen im Rahmen von Informationsveranstaltungen die Beweggründe für eine Fakultätsneugliederung und die Herausforderungen vor denen die Universität steht. Neben den Anforderungen der nächsten Exzellenzinitiative und der momentane Aufstellung der Uni im internationalen Wettbewerb, stehen für ihn vor allem die leistungsbezogene Mittelvergabe und die W-Besoldung im Vordergrund.

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